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VISUELLE KOMMUNIKATION

30 spannende Jahre im Dienst meiner Kunden


Ich verstehe Gestaltungsarbeit immer in einem ganzheitlichen und nachhaltigen Zusammenhang. Ob ein Anfang mit einem neuen Logo gemacht wird, eine Illustration zu einer Benutzerführung gehört ... immer behalte ich den Blick auch auf zukünftige Möglichkeiten.
Ich bin stolz darauf mit Kunden bereits lange Zeit zusammenzuarbeiten und schon weite Wege gegangen zu sein.

Über mich 30



WORKER : Klaus F. Straub
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Gefunden –
nicht erfunden



«Crystal Meth für den Stammtisch»

aus «Der Bund», 16.1.2018 von Andrian Kreye

Wenn Facebook seine Algorithmen ändert, sind die Folgen für seine 2 Milliarden Nutzer gewaltig. Das soziale Netzwerk kann mit solchen Veränderungen der automatisierten Abläufe auf seinem Portal die kollektive Laune seiner Nutzer beeinflussen.
… Mark Zuckerberg klingt zwar fürsorglich, fast klassenkämpferisch. Er verkauft die Änderung mit dem Slogan «Menschen statt Marken». Er sorge sich um das emotionale Wohl der Nutzer, erklärt er, und stellt wieder einmal seine Vorstellung von Facebook als «Gemeinschaft» in den Vordergrund. In Wahrheit geht es ums Geschäft.
Empörung, Wut und Angst
Im Gegensatz zum Konkurrenten Google, der sich als Holdingfirma Alphabet neu definiert hat, kann Facebook mit seinem Fokus auf Anzeigen kaum noch wachsen. Das muss es als börsennotiertes Unternehmen aber. Doch fast jeder Mensch, der Zugang zum Internet hat, ist bei Facebook angemeldet. Wenn also die Zahl der Nutzer nicht mehr steigen kann, muss es eben das Volumen der Nutzungen. Das aber funktioniert nur über Emotionen. Was das bedeutet, hat der US-Wahlkampf 2016 gezeigt. Am besten funktionieren auf den sozialen Netzwerken Empörung, Wut und Angst. Das bringt die Nutzer zum Weiterleiten und Kommentieren. Humor und Begeisterung stehen da weit hintan.
… Soziale Netzwerke können süchtig machen, und die Betreiber wissen das. Facebook-Mitgründer Sean Parker warnte im Herbst davor, dass man solche Mechanismen bewusst programmiert habe. Der grösste Hohn der Ankündigung ist deswegen der letzte Satz von Zuckerberg: «We can help make sure that Facebook is a time well spent.»...

Anmerkung kfs: … sind eigentlich vordergründige, humanistische Wertebegründungen für Strategien auch «nur» Fake-News, die inzwischen als halbwegs akzeptierbar gelten?

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