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ER
FUNDEN

«Täuschende Klarheit»

aus «Der Bund», 3.4.2017 von Beat Metzler
«Konsumentinnen verlassen sich auf die Bewertungen ihrer Mitkonsumenten. Das führt oft in die Irre.»

...Laut Studien orientieren sich bis zu 80 Prozent aller Kaufentscheide im Internet an Bewertungen. Menschen vertrauen Mitmenschen deutlich stärker als herkömmlicher Werbung. Leider ist das ziemlich unklug. Vieles weist darauf hin, dass wir das Volksempfinden besser hinterfragen sollten. Wissenschaftler haben mindestens fünf Gründe dafür gefunden.
Laut Schätzungen ist ein Drittel aller Bewertungen gefälscht, das heisst gekauft oder beeinflusst von Firmen, die so ihre Produkte bewerben. Oft fehlen einem Produkt ausreichend Bewertungen, damit ein statistisch relevantes Urteil entstehen könnte. Dadurch kann die Laune eines Einzelnen das Resultat stark verzerren. Bewertungsportale ziehen extreme Meinungen an. Viele Menschen äussern sich, wenn sie etwas sehr toll oder unglaublich schlecht finden.
...
Kundenbewertungen und jene von professionellen Konsumentenschutz-Organisationen stimmen erstaunlich selten überein. Nicht immer deuten Konsumenten die Publikumsmeinung richtig. So schaden lauter Höchstnoten einem Produkt. Das wirkt, als habe jemand dafür gezahlt. Die Käufer werden skeptisch – selbst wenn alle Reviews echt sind. Laut Untersuchungen fördert eine Note von 4,2 bis 4,5 auf einer Skala von 1 bis 5 den Absatz am stärksten...

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